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Berlinchen kocht 2014
Eine besondere kulinarische Reise mit dem Titel „Darf Mann nicht essen“ wartete am 1. Februar auf die Berlinchener Frauen. Mit dem 5 Gänge Menü „ Kann man nicht essen“ wollten die Berlinchener Männer ihre Frau überraschen. Das selbst ausgedachte Menü der Köstlichkeiten hatten wohlklingende Namen wie „ Fruchtzauberholz
Eine besondere kulinarische Reise mit dem Titel „Darf Mann nicht essen“ wartete am 1. Februar auf die Berlinchener Frauen. Mit dem 5 Gänge Menü „ Kann man nicht essen“ wollten die Berlinchener Männer ihre Frau überraschen. Das selbst ausgedachte Menü der Köstlichkeiten hatten wohlklingende Namen wie „ Fruchtzauberholz im Berlinchener Landschnee“.
Beim ersten Gang lief den Frauen aus Berlinchen schon das Wasser im Munde zusammen. "Fruchtzauberholz im Berlinchener Landschnee." Köstlich und mit großen Worten angekündigt von Klaus Falk der Moderator des 5 stündigen Schlemmerabends. Vier weitere Gänge und ein amüsantes Unterhaltungsprogramm folgten dem kleinen Spieß mit den zwei Weintrauben und dem Käsewürfelchen auf einem mit Puderzucker bestreuten Teller.
Wie immer war in Berlinchen alles perfekt organisiert. 21 Männer kümmerten sich am Sonnabend um das Wohlergehen von 20 Frauen im Bistro der Schmökerstuw. Von einem Butler und zwei Kellnern wurden die Damen an den Tischen versorgt. In der Küche wirbelten sieben Männer im Wechsel an Töpfen und Pfannen. Die anderen Männer waren am Grill und für das Showprogramm eingeteilt.
Nach dem Fruchtzauberholz kam die "Buchholzer Walnuss auf Seelachskräutercreme auf Pumpernickelscholle im Scampikompass". Den dritten Gang bildete ein "Pürierter Wurzelstab im Curcumameer am Ingwerstrand. Der Hauptgang war das "Filet Berlinea mit Quarkknochen an Pfeffersauce im Rosmarin-Speck-Mantel". Zum Abschluss des Fünf-Gänge-Menüs gab es einen "Wellenbrecher unterm Karamelsegel mit Pfirsichglück und Luftsahne".
Die Zeit zwischen den Gängen wurden die Frauen mit einem Unterhaltungsprogramm bei Laune gehalten, mit Sketchen und selbstgemachter Musik, manchmal beides sogar in einer Nummer.
"Ich war ja bei einem Sechssternekoch in der Lehre", erzählte Klaus Falk. "Naja, vielleicht waren es ja nur vier Sterne." Jaques, der Lehrmeister, der in seiner Aussprache so ein bisschen an den dänischen Koch aus der Muppet-Show erinnerte, klärte dann auf, wie er zu seinen Sternen kam. "Immer, wenn das Essen nicht schmeckt, krieg ich von meiner Frau eins mit dem Nudelholz. Dann seh' ich Sterne."